Umgang bei Verdacht auf Corona-Virus in einem unserer Züge

Als Tochterunternehmen der DB Regio AG bereiten auch wir uns intensiv und umfassend auf das Corona-Virus vor. Die nachfolgenden Informationen wurden gemeinsam mit dem Leitenden Arzt der DB, Herrn Dr. Gravert, erarbeitet.

 

Folgende Hinweise solltest Du beachten, wenn Du mit einem Zug gereist bist, in dem ein konkreter Corona-Verdachtsfall vorlag:

  • Bei einem von Medizinern begründet bestätigten Corona-Verdacht im Zug wird der betroffene Bereich im Zug gesperrt und nach der Fahrt professionell gereinigt und desinfiziert.
  • Alle Fahrgäste werden im Anschluss nach einer Allgemeinverfügung der Bundespolizei gebeten, eine vor Ort ausgehändigte "Aussteigekarte Schienenverkehr" auszufüllen und unverzüglich der Bundespolizei oder der zuständigen Gesundheitsbehörde zu übergeben.
  • Oberste Priorität ist immer, eine erkrankte Person beim nächsten geeigneten Halt an Rettungskräfte zu übergeben und die medizinische Versorgung zu gewährleisten.
  • Unsere FahrgastbetreuerInnen in den Zügen sind im Umgang mit erkrankten Fahrgästen geschult. Das Sicherstellen medizinischer Versorgung und die Übergabe an ärztliche Rettungskräfte ist klar geregelt.
  • Wenn Du in einem betroffenen Zug warst, beobachte bitte Deine eigene Gesundheit. Solltest Du mehr als einen Meter von dem Erkrankten entfernt gewesen sein, ist die Gefahr einer Infektion gering. Zeichen einer Infektion sind Husten, Fieber, Gliederschmerzen.
  • Detaillierte Informationen findest Du z.B. auch auf der Webseite des Robert Koch Instituts (www.rki.de)

 

Darüber hinaus gelten folgende allgemeine Empfehlungen:

  • Wasche Deine Hände regelmäßig für mindestens 20 Sekunden.
  • Falls Händewaschen nicht möglich ist, kannst Du ersatzweise Deine Hände auch desinfizieren.
  • Bedecke beim Husten und Niesen deinen Mund und deine Nase mit deinem gebeugten Ellenbogen oder einem Papiertaschentuch - das Papiertaschentuch nach Gebrauch sofort wegwerfen und Hände waschen.
  • Fasse Dir möglichst nicht ins Gesicht und verzichte auf Händeschütteln.
  • Wenn Du Fieber, Husten und Atembeschwerden hast, bleibe zu Hause und suche telefonisch medizinische Hilfe über die örtlichen ärztlichen Bereitschaftsdienste oder deinen Hausarzt.